Schwerhörigkeit ist nicht gleich Schwerhörigkeit. Denn es gibt verschiedene Arten: Die Schallleitungsschwerhörigkeit und die Schallempfindungsschwerhörigkeit, auch Innenohrschwerhörigkeit genannt. Auch eine Kombination beider ist möglich. Es ist wichtig zu wissen, dass beide Arten spezielle Hörhilfen erfordern.

Daher ist es von großer Bedeutung, dass die Ursache der Schwerhörigkeit genau abgeklärt wird, damit eine gute Beratung beim Hörakustiker für das passende Hörgerät stattfinden kann. Erfahren Sie alles zur Innenohrschwerhörigkeit und wie Ihnen eine Beratung bei Hörsysteme Mengede in Dortmund helfen kann, Ihr Hörvermögen wieder zu steigern in unserem Blog.

Was ist Innenohrschwerhörigkeit?

Bei der Schallleitungsschwerhörigkeit verhindern Umstände wie Ohrschmelzpfropfen, eine Verletzung des Trommelfells oder andere Störungen im Außen- und Mittelohr die normale Leitung des Schalls zum Innenohr. Dort, in der Cochlea, /der Ohrschnecke, werden die Schallwellen von den Sinneszellen wahrgenommen und zu elektrischen Impulsen gewandelt.

Essenziell für diesen Vorgang sind die feinen Härchen an der Cochlea. Sind sie geschädigt oder nicht (mehr) vorhanden, tritt eine sensorische Schwerhörigkeit in Abstufungen von leichter Schwerhörigkeit bis hin zur möglichen vollkommenen Taubheit auf.

Um die Innenohrschwerhörigkeit von anderen Formen wie der neuralen Schwerhörigkeit abzugrenzen und spezielle Hörhilfen zur Behandlung anzubieten, ist eine detaillierte Untersuchung durch den HNO-Arzt und eine profunde Beratung beim Hörakustiker zwingend notwendig.

Hörgeräte können bei einem Hörsturz helfen Bild Copyright: DuxX / kostimedia / shutterstock.com

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Hörgeräte können bei einem Hörsturz helfen

Die Ursachen – wie entsteht Innenohrschwerhörigkeit?

Eine häufige Ursache für die Innenohrschwerhörigkeit ist schlicht und einfach das fortschreitende Alter. Ab dem 50. Lebensjahr kann die Art der Schwerhörigkeit auftreten.

Weitere Ursachen können sein:

  • Hörsturz (ev. kombiniert mit Tinnitus)

  • Morbus Menière

  • Lärm

  • Durchblutungsstörungen (Diabetes mellitus)

  • Stoffwechselerkrankungen wie etwa Schilddrüsenfehlfunktionen

  • Arteriosklerose

  • Tumore

  • genetische Faktoren

Die Symptome – woran erkennt man Schallempfindungsschwerhörigkeit?

Innenohrschwerhörigkeit äußert sich bei den Betroffenen vorrangig dadurch, dass sie Gesprochenes schlechter verstehen. Es ist nicht ein „wie-durch-Watte-Hören“ wie bei der Schallleitungsschwerhörigkeit, sondern ein tatsächliches Nichtverstehen. Besonders, wenn die Umgebungsgeräusche sehr laut sind, werden Unterhaltungen durch das verminderte Verständnis schwer für die Hörgeschädigten.

Meist zeigt sich das verminderte Hörvermögen schleichend, sodass Menschen erst recht spät Beratung beim Hörakustiker in Anspruch nehmen oder Rat vom Facharzt einholen. Dabei ist es wichtig, der Verschlechterung recht früh mit speziellen Hörhilfen entgegenzuwirken.

Neben dem Hauptsymptom, der verminderten Hörfähigkeit, können auch Begleiterscheinungen wie Tinnitus, Ohrgeräusche oder auch Gleichgewichtsstörungen auftreten.

Die Diagnose – wie identifizieren Ärzte und Hörakustiker die Art der Hörschwäche?

Um eine Beeinträchtigung des Hörvermögens durch Ursachen, die im Äußeren und im Mittelohr zu finden sein können, auszuschließen, wird der HNO-Arzt zunächst eine äußerliche Begutachtung der Ohren durchführen.

Ein nächster Schritt auf dem Weg zur eindeutigen Diagnose einer Schallempfindungsschwerhörigkeit ist eine Audiometrie. Diese kann auch bei einer Beratung beim Hörakustiker durchgeführt werden. Im Rahmen dieses Hörtests erstellen die Experten ein Audiogramm und verbildlichen Ihr Hörvermögen.

Tritt die Schwerhörigkeit nur bei einem Ohr oder bei beiden Ohren sehr unterschiedlich auf, führen die Fachkräfte noch einen weiteren Hörtest durch, der sich Fowler-Test nennt.

Auch Stimmgabeltests sind in den Praxen der Fachärzte und bei Hörgeräteakustikern üblich. Mithilfe dieser können Schallempfindungsschwerhörigkeit und Schallleitungsschwerhörigkeit besonders gut unterschieden werden.

Die Therapie – wie kann Innenohrschwerhörigkeit behandelt werden?

Die umfangreichen Tests sind nötig, da die verschiedenen Schwerhörigkeiten auch spezielle Hörhilfen erfordern. Während bei der Schallleitungsschwerhörigkeit operative und medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten Abhilfe schaffen können, gibt es bei der Innenohrschwerhörigkeit nur die Möglichkeit der Hörgeräte. Spezielle Hörhilfen gleichen den Hörverlust wunderbar aus.

Nach einer Beratung bei Hörsysteme Mengede werden moderne Hörgeräte mit digitaler Technologie gefertigt. Sie sind mit winzigen Prozessoren ausgestattet, die die Schallsignale verarbeiten, und somit die Arbeit der Härchen der Cochlea übernehmen.

Die digitale Verarbeitung ist dabei so intelligent, dass sie menschliche Stimmen von Störgeräuschen unterscheiden können. Dadurch wird das Hauptproblem der durch Schallempfindungs-hörgeschädigten beseitigt, nämlich das Verstehen in lauten Umgebungen mit vielen Schallquellen.

Wie helfen spezielle Hörhilfen bei Innenohrschwerhörigkeit?

Leiden Sie an Innenohrschwerhörigkeit?

Spezielle Hörhilfen geben Ihnen folgende Vorteile:

  • fast vollständiger Ausgleich des Hörverlusts
  • Wahrnehmung hoher Töne wie Vogelzwitschern wieder möglich
  • Verhinderung fortschreitender Schwerhörigkeit
  • Reintegration in die Gesellschaft
  • hoher Tragekomfort und diskrete Optik

Interesse geweckt?

Mitarbeiterin

Zainab Ismail
(Filialleitung)

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