Hörgeräte sind wirksame und beliebte Hilfsmittel, die Menschen mit Hörverlust dabei helfen, sich weiterhin selbstbewusst durch die Welt zu bewegen. Sie dienen jedoch nicht als Gehörschutz. Dies bedeutet, dass für Hörgeräteträger immer noch ein Risiko besteht, durch die Einwirkung von lautem Lärm einen zunehmenden Hörverlust zu entwickeln.

Arten von Gehörschutz

Wenn Sie sich fragen, ob Sie Hörgeräte und Gehörschutz gleichzeitig tragen können, lautet die Antwort: Ja. Tatsächlich kann das Tragen von Gehörschutzgeräten Ihnen dabei helfen, mit anderen zu kommunizieren, Geräusche zu lokalisieren und wichtige Signale oder Alarme zu hören.

Es gibt vier Haupttypen von Hörschutz, die Menschen tragen können, um die Auswirkungen einer lauten Umgebung und das Risiko einer lärmbedingten Schwerhörigkeit zu verringern.

OHRENSTÖPSEL – bestehen aus weichem, biegsamem Schaumstoff. Sie werden von Hand zu einem dünnen Rohr gerollt und dann in den Gehörgang eingeführt, wo sie sich ausdehnen und eine Abdichtung bilden.

WIEDERVERWENDBARE STÖPSEL – bestehen aus flexiblem Silikon oder Gummi und sind vorgeformt. Diese Stöpsel sind kegelförmig und in mehreren Größen erhältlich. Einige Modelle sind mit einer Kordel oder einem Kopfband verbunden.

OHRENSCHÜTZER – ähneln Stereokopfhörern, da sie so konzipiert sind, dass sie das Außenohr vollständig abdecken. Die gepolsterten Ohrenschützer sind mit Schaumstoff oder Flüssigkeit gefüllt und durch ein verstellbares Kopfband verbunden. Diese Schützer eignen sich für Hörgeräteträger.

INDIVIDUELL ANGEPASSTE OHRENSTÖPSEL – in puncto Tragekomfort und Vertrauen sind individuell angepasste Ohrstöpsel/Ohrpassstücke kaum zu übertreffen. Sie werden speziell an die einzigartige Form Ihres Gehörgangs angepasst und eine Beratung beim Hörakustiker von Hörsysteme Mengede ist von Vorteil.

Bei jedem Gehörschutz sollte der Dämmwert (SNR) deutlich angegeben sein. Die Dämpfungsgrade reichen von 0 bis 30 dB. Der beste Schutz senkt die Gesamtlärmbelastung auf unter 85 dB.

Gehörschutz für Hörgeräteträger in Dortmund erhalten Bild Copyright: Anna Kraynova / kostimedia / shutterstock

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Gehörschutz für Hörgeräteträger in Dortmund erhalten

Gehörschutz speziell für Hörgeräteträger

Diese Art von Schützern blenden Hintergrundgeräusche aus, ohne die Sprach- oder Warnsignale zu beeinträchtigen. Obwohl sie keine Hörhilfen sind, verbessern sie durch ihre Konstruktion oft die Kommunikationsfähigkeit aller, auch von Menschen mit Hörverlust.

Zu den Optionen gehören:

  • Kommunikations-Headsets: Diese Systeme bestehen aus einem Standard-Hörschutz (Ohrstöpsel oder Ohrenschützer), der den Lärm dämpft oder blockiert, in Kombination mit einem kleinen Lautsprecher, der in den Ohrstöpsel oder die Ohrenschützer eingebettet ist, um das Kommunikationssignal direkt an das Ohr zu übertragen.

  • Flache oder gleichmäßig dämpfende Schützer: In diesen Ohrstöpseln oder Ohrenschützern sind spezielle Filter eingearbeitet, die hoch- und niederfrequente Töne nahezu gleichmäßig blockieren. Für Menschen mit hochfrequentem Hörverlust können diese Filter hilfreich sein.

  • ICP-HÖRGERÄTE: Das ICP-System (Insulating Communication Plastic) wurde speziell für laute Umgebungen entwickelt. Das Hörgerät, bestehend aus einem individuell entwickelten Lärmarbeitsplatzprogramm sowie einer dafür zugelassenen Gehörschutz-Otoplastik, ist im Hilfsmittelverzeichnis aufgeführt und somit zu 100 % ein Medizinprodukt.

Schützen Sie Ihre Ohren bei der Arbeit

Für Menschen mit starkem Hörverlust oder einem auf einem Ohr deutlich schlechteren Hörvermögen ist die Lokalisierung häufig ein Problem. Das heißt, die Person hört möglicherweise ein Geräusch, weiß aber nicht, aus welcher Richtung es kommt – ein echtes Problem in Situationen, in denen akustische Warnsignale oder Kommunikation mit Kollegen für die Sicherheit von entscheidender Bedeutung sind.

Ein weiteres Problem ist, dass herkömmlicher Ohrenschutz die Sprachverständlichkeit bei hörgeschädigten Menschen beeinträchtigen kann. Herkömmliche Ohrstöpsel und Ohrenschützer bieten eine stärkere Schalldämmung bei hohen Tönen als bei tiefen Tönen. Bei einem Mitarbeiter mit Hochton-Hörverlust kann das Tragen von Gehörschützern das Hochtondefizit verschlimmern, was wiederum die Sprachverständlichkeit verringert.

Im Überblick:

  • Hörgeräte gelten nicht als Schutz für die Ohren!

  • Ein Hörschutz muss getragen werden (mit oder ohne Hörhilfe), wenn der Lärmpegel nahe oder über den Grenzwerten liegt.

  • Hoher Lärmpegel kann das Gehör weiter schädigen, selbst wenn bereits ein Hörverlust besteht.

Beratung beim Hörakustiker von Vorteil

Wenn Sie herausfinden möchten, welcher Gehörschutz für Ihre speziellen Bedürfnisse geeignet ist, sollten Sie unbedingt mit Ihrem Hörakustiker in Dortmund-Mengede sprechen.

Dieser kann Ihre Belastung durch schädlichen Lärm beurteilen und Ihnen den besten Schutz, das beste Hörgerät oder eine Kombination aus beiden empfehlen. So bleiben Ihre Ohren gesund und wohlbehalten!

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Mitarbeiterin

Zainab Ismail
(Filialleitung)

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