Hörgeräte sind oft die einzige Möglichkeit, wieder am Alltagsleben vollständig teilnehmen zu können. Dadurch verbessert sich die Lebensqualität natürlich. Dabei kann zwischen zahlreichen verschiedenen Hörgerätetypen unterschieden werden.

Es besteht die Wahl zwischen unterschiedlichen Stilen, Technologien und Funktionen. Diese richten sich vorrangig nach dem Umfang und der Art des Hörverlustes. Weshalb die professionelle Beratung beim Hörakustiker unerlässlich ist.

Wie läuft die Beratung ab?

Zunächst wird ein Hörtest durchgeführt, anhand dessen festgestellt wird, welche Hörgerätetypen infrage kommen. Natürlich entscheidet bei der Auswahl der Hörgerätetypen auch die Vorliebe. Der Hörakustiker informiert über die Vorteile und Nachteile der einzelnen Hörgeräte.

Welche Hörgerätetypen gibt es?

Bei sensorineuralem Hörverlust wurden nur die Haarzellen im Innenohr beschädigt. Die noch bestehenden Zellen leiten neuronale Signale über den Hörnerv ans Gehirn weiter. Die Standardgeräte eignen sich für den leichten bis mittleren Hörverlust. Die Hochleistungshörgeräte eignen sich für Menschen mit schwerem Hörverlust.

Die Grobunterscheidung verifiziert zwischen IdO und HdO Geräten. Dabei handelt es sich um Geräte, die entweder im Ohr oder hinter dem Ohr getragen werden. Moderne Geräte arbeiten als digitale Verstärker der empfangenen Signale. Bei der Auswahl spielen auch die leichte Handhabung sowie die Verwendung eine entscheidende Rolle.

Im Ohr Hörgeräte werden (IdO) kundenspezifisch angepasst, denen Abdruck vorausgeht. Somit kann das Gerät optimal an die Ohrmuschel angeglichen werden. Die Farbe ist wählbar, sodass sie kaum sichtbar sind.

Hinter dem Ohr Hörgeräte (HdO) werden hinter dem Ohr getragen, wobei jedoch das Ohrpassstück im Gehörgang liegt. Bei diesen Geräten sind auch Farben erhältlich, die sich an die Haarfarbe anpassen. Somit fallen diese Geräte fast nicht auf.

Die Größen reichen von kaum sichtbar im Ohr bis hin zur Abdeckung der gesamten Ohrmuschel. Die Beratung beim Hörakustiker in Dortmund Mengede ist ratsam, wenn sich der Hörverlust über mehrere Frequenzen erstreckt oder mindestens 30 dB beträgt.

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Hörgerätetypen, Unterschiede und Vor- sowie Nachteile

Die Vorteile und Nachteile der einzelnen Hörgerätetypen im Überblick

Die Im-Ohr-Hörgerätetypen

Die Vorteile resultieren aus der Summe aller Gegebenheiten. Bei den IdO-Geräten wird zwischen IIC oder CIC, ITC und ITE unterschieden.

Die Vorteile der IIC oder CIC Hörgeräte bestehen darin, dass sie unsichtbar sind und über beste Soundverarbeitung sowie eine klare Akustik verfügen. Diese Gerätetypen sind anfällig für Feuchtigkeit sowie ungeeignet für Menschen mit schlechter Fingerfertigkeit.

ITC-Geräte sind fast unsichtbar und besitzen eine hohe Klarheit sowie eine höhere Batteriekapazität als die IIC-Varianten. Das Verstopfungsgefühl, die große Anfälligkeit gegenüber Feuchtigkeit sowie eine höhere Okklusion sind unangenehm.

Die Vielzahl der Vorteile der letzten Gruppe der IdO Hörgerätetypen, die ITE-Geräte, besteht in größeren Größen, einfacher Handhabung sowie mehrerer Bedienelemente und Funktionen. Die Verstopfung des Ohres sowie eine höhere Okklusion mindern den Tragekomfort.

Die Hinter-dem-Ohr Hörgerätetypen

Dazu zählen die Mini HdO, die RITE oder RIC sowie die HdO mit Otoplastik Varianten. Die Mini HdO punkten durch einen hohen kosmetischen Nutzen sowie eine geringe Okklusion. Wer jedoch über keine gute Fingerfertigkeit verfügt, hat Probleme, diese anzulegen.

Die Gruppe der RITE oder RIC Modelle besitzt zusätzlich zu den beiden vorgenannten Vorteilen, die Möglichkeit, den Lautsprecher zu ersetzen. Die Lautsprecher sind allerdings anfällig für Feuchtigkeitsschäden. Ein weiterer Nachteil besteht in der schwierigen Handhabung.

HdO mit Otoplastik eignen sich für alle Formen des Hörverlustes und die Ohrpassstücke können ersetzt werden. Die lange Lebensdauer sowie die geringe Anfälligkeit für Feuchtigkeit zählen zu den beliebtesten Vorteilen. Allerdings sind diese Varianten der Hinter-dem-Ohr-Geräte problematisch für Brillenträger und zeigen eine höhere Okklusion sowie ein Verstopfungsgefühl.

Was sind CROS Hörgeräte?

Diese Gerätetypen eignen sich für Menschen mit einer einseitigen Schwerhörigkeit. Der typische Träger hört auf einem Ohr normal gut, auf dem anderen aber so, dass alle anderen Geräte keine Verbesserung bringen würden.

Die Nachteile bestehen darin, dass diese Gerätevarianten beidseitig getragen werden müssen.

Worin besteht die beste kundenspezifische Auswahl und Anpassung?

Die optimale Beratung durch den Hörakustiker beinhaltet die Auswahl, aber auch die Anpassung des Gerätes an die Schwere und Art des Hörverlustes.

Weitere Kriterien dabei sind das vorhandene Budget, berufliche Anforderungen, kosmetische Vorlieben und das Design.

Gerne erhalten Sie bei uns in Dortmund-Mengede eine umfassende Beratung zu allen Hörgerätetypen, rufen Sie uns einfach an!

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Mitarbeiterin

Zainab Ismail
(Filialleitung)

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